Metrics Tools – SEO Tool im Test

Metrics Tools – SEO Tool im Test

Wir haben ja schon seit längerer Zeit nicht mehr über SEO Tools gebloggt. Ich glaube der Post zum sem-tool.com war der letzte dieser Art und war auch eher ein Interview statt Testbericht. Nun tut sich seit einiger Zeit aber wieder was am Tool-Himmel und da wir das neue Produkt selber auch im Einsatz haben, wollen wir unserer Leserschaft unseren Test natürlich nicht vorenthalten.

die Metrics Tools SEO Suite

Metrics Tool SEO SoftwareDas neue Onlinemarketing Toolset mit Schwerpunkt SEO ist unter http://metrics.tools zu erreichen. Gebaut hat das Tool kein geringerer als Andreas Müller, der auch schon seit vielen Jahren im Bereich SEO unterwegs ist und seine jahrelange Expertise in die Entwicklung der Metrics Tools gesteckt hat. Wann genau das Ding offiziell auf den Markt kam, kann ich leider auch nicht mehr so genau sagen, da ich die Freude hatte, bereits in der Entwicklungsphase einen Zugang zu bekommen.

Metrics Tools: was kann diese SEOsoftware?

Es gibt 2 große USPs bei den SEOtool-Anbietern: die Features&Daten und natürlich den Preis. Und bei beidem kann Metrics Tools ziemlich gut punkten. Aber jetzt mal ein paar Details:

  1. Rankings:
    Natürlich kann das Tool Rankings checken und sagt Euch auf wöchentlicher Basis Eure Positionen, oder auch die vom Wettbewerb. Aktuell trackt Andreas laut eigenen Aussagen etwa 6,7 Millionen Keywords im deutschen google-Index. Die Rankingdaten sind sehr hochwertig und werden immer Freitags aktualisiert. Top USP an dieser Stelle: die Metrics Tools kennzeichnen Keywords, für deren Rankings sich die URL geändert hat! URL-Änderungen sind immer ein Zeichen dafür, dass google sich unschlüssig ist, welches der beiden gewechselten Dokumente nun ranken soll. Die Folge: meist rankt keines der beiden Dokumente richtig gut! Mit etwas Keywordfokus und entsprechender Optimierung der internen Verlinkung, kann man dann dieses Wechselspiel beenden und i.d.R. auch bessere und stabilere Rankings bekommen.
  2. Veränderungen:
    Neben der globalen Rankingübersicht, kann man aber auch eingrenzen bzw. filtern und sich die Verbesserungen oder Verschlechterungen anzeigen lassen. Auch hinzu gekommene oder weggefallene Rankings bzw. Keywords sind filterbar. Das klappt auch extrem schnell, ist aber auch in anderen Tools wie Sistrix zu finden und dort sogar noch etwas umfangreicher, z.B. mit Filtermöglichkeiten nach konkreten URLs etc.
  3. Keyword Historie:
    Um für einzelne Keyword den historischen Verlauf zu sehen, gibt es die Keywordhistorie in den Metrics Tools. Ebenfalls ein wichtiges Feature in der täglichen SEO-Arbeit. Die Daten reichen hier bis etwa März 2015 zurück und bauen erst langsam auf.
  4. Sichtbarkeitsindex:
    Wie einige andere Tools auch (Sistrix, Searchmetrics, SEOlytics), hat Andreas in den Metrics Tools einen eigenen Sichtbarkeitsindex verbaut, der auf Basis der wöchentlich aktualisierten Rankings eine eigene Kennzahl ermittelt. Schön daran: die Metrics Tools zeigen ganz klar die Contributors! Also diejenigen Keywords, die zur Sichtbarkeitsänderung beitragen, aber auch die, die sich negativ ausgewirkt haben. Ganz klarer Punkt für das SEO-Tool, denn andere Suiten haben das nicht, oder es erfordert viel Datenexport und manuelle Aufbereitung, um diese Keywords zu finden.
  5. TOP URLs:
    Die Auswertung der besten URLs erfolgt auf Basis deren Beitrags zur Tool-eigenen Sichtbarkeitskennzahl. Man sieht in der Liste, welche URL welchen Prozentsatz zur Sichtbarkeit beiträgt. Das ist ein ziemlich praktisches Feature, dass sich jeder einmal für seine Projekte und Kunden ansehen sollte. Mir selber wurden gerade bei großen Projekten so einige Dinge klarer durch diese Daten.
  6. SERP:
    Ebenfalls ein praktisches kleines Werkzeug in der Metrics Tools Box: so kann man sich beispielsweise alle Rankings für eine bestimmte URL anzeigen lassen. Der große Vorteil: damit lässt sich recht professionell an das Thema Keyword-Cannibalism rangehen, denn oft rankt eine URL für viele Keywords irgendwo, aber nirgends richtig gut! Einfach weil google keinen Fokus feststellen kann. Nun kann man mit diesem Modul seine URLs im Detail zerlegen, analysieren, entschlacken und für mögliche Kannibalen neue Landingpages bauen.
  7. Keywordrecherche:
    Die Metrics Tools können nicht nur Keywords und Rankings überwachen, sondern auch Potentiale recherchieren. Dabei ist die Keywordrecherche in den Metrics Tools sehr durchdacht und innovativ: so gibt es z.B. Schieberegler für „schnell oder umfassend“, „longtail oder shorthead“ und „exakt oder broadmatch“. Ein prima Sache also, um neue möglicherweise interessante Suchbegriffe zu finden.
  8. Winners & Losers:
    Was machen andere gut und richtig, bzw. welche Webmaster oder Inhouse-SEOs haben möglicherweise einen Fehler gemacht? Das zeigt das Modul Winners & Losers auf wöchentlicher Basis. Wer also dazu lernen will und den nötigen Blick über den eigenen Tellerrand schafft, den werden diese Daten interessieren!

Schon überzeugt?

Dann kannst Du die Metrics Tools jetzt kostenlos testen!

14 Tage gratis Testzugang!

Metrics Tools Screengallery

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Die Metrics Tools zeigen den Rankingverlauf eines vordefinierten Keywords für eine vordefinierte URL. So lassen sich auch Rankings von Wettbewerber historisch tracken.

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Die Keywordrecherche mit den Metrics Tools ist sehr innovativ und trotz deiverser Filter leicht zu bedienen.

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Der Metrics Tools SERPindex zeigt eine Sichtbarkeitskurve für die gewählte Domain. Fährt man mit der Mouse über einen der Datenpunkte im Chart, öffnet sich ein Box, die verrät welche Keywords maßgeblich zu Sichtbarkeitsänderung beigetragen haben.

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Auch die Veränderungen im Ranking einer Domain lassen sich prima mit diesem Modul überwachen. Zusätzlich stehen diverse Filter zur Verfügung.

Besonderheiten der Metrics Tools

Wir hatten ja bereits im Intro das Thema USP kurz angeschnitten. Und hier hat Andreas Müller schon einiges vorgelegt. So ist der Preis mit aktuell 44,95 Euro pro Monat im Professional-Tarif für die gebotenen Features schon mal ziemlich attraktiv.  Aber auch für Agenturen und sonstige datenhungrigen Professionals gibt es Lösungen.

metrics-tools-preise-und-pakete

Quelle: http://metrics.tools/

Aber nicht nur in Sachen Preis sind die Metrics Tools ein interessantes und empfehlenswertes Angebot. Für die Techies hat Andreas auch eine API bereit gestellt, deren Creditvolumen sich in den unterschiedlichen Paketen erhöht. Ab dem ProfessionalPlus-Tarif können bis zu 1000 individuelle Keywords dazu gebucht und überwacht werden.

Und zum Schluss einer der wichtigsten Punkt auf der Liste der Gründe, warum Ihr Euch die Metrics Tools unbedingt anschauen solltet: Andreas hat immer ein offenes Ohr für Eure Anliegen und Wünsche! Sollte Euch ein entsprechendes Feature fehlen, braucht Ihr ganz konkrete zusätzliche Filter oder Daten? Sprecht mit ihm! Wenn es machbar ist, macht er es…. und zwar in der Regel sehr schnell.

WOW, Du hast bis hierhin gelesen? Das Tool interessiert Dich also?

Dann solltest Du nicht lange warten und die Metrics Tools einfach mal 14 Tage gratis testen!

ja ich will, her mit dem Testzugang!

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Kommentare

  • Fabian

    Danke für die Vorstellung des Tools. Ich werde auf alle Fälle mal ein Blick drauf werfen. Besonders gefällt mir, dass das Tool zeigt welche Rankingveränderung welche Auswirkung auf die Sichtbarkeit hat. Gefällt mir. Wo bekommt man eigentlich einen Testzugang bis 2023 her :-;?

  • Thosch

    Habs mal getestet. Das Tool aktualisiert nur jede Woche die Daten. Bei einem 14 tägigen Test hat man dann nur 2 mal neue Daten um seine SEOSkills zu überprüfen. Das macht nicht wirklich Sinn. Mein Fehler war, das es auch noch ein neues Projekt war. Die Sichtbareit ging bei nahezu null los und ist natürlich in 2 Wochen auch nicht sonderlich explodiert. Die 3 sichtbaren Keywörter mehr hätte ich mir selber denken können. Ausser Spielerei, war da nix gewesen.
    Bei Projekten die schon länger online sind, könnte das Tool Sinn machen.
    Bei neuen Sachen lohnt sich der Test nicht wirklich. Schade.

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